Aktuelle Veranstaltungen und Exkursionen:


Liebe Studierende,

 

im Fakultätsrat am 02. Dezember wurde gegen die Stimmen der studentischen Vertreter entschieden, dass es zukünftig (voraussichtlich ab SoSe 2022) nicht mehr möglich sein wird im Sommersemester in Göttingen mit dem Jurastudium zu beginnen. Das Professorium hat diese Entscheidung vor allem mit dem knapper werdenden Lehrdeputat und der ungleichen Verteilung der Studierenden in den Zwischenprüfungsveranstaltungen (ca. 400 Studierende im WiSe und 115 im SoSe) begründet. Zudem wurde die Entscheidung der Fakultät mit dem Auslaufen des Niedersächsischen Hochschulpakts begründet, wodurch die Finanzierung einiger Studienplätze unsicher ist, sodass eine Umverteilung der Studierenden der Fakultät mehr Finanzsicherheit bietet.

 

Wir bedauern die Entscheidung sehr. Gerade die Möglichkeit zu beiden Semestern mit dem Studium zu beginnen hat die juristische Fakultät der Universität Göttingen von vielen Standorten unterschieden und den Studierenden ein besonders breites und lückenloses Lehrangebot ermöglicht. Dieser attraktive Standortvorteil fällt nunmehr weg.

Als Folge werden die Lehrveranstaltungen der Zwischenprüfung nur noch im Jahresrhythmus angeboten. So wird in einzelnen Semestern mehr Lehrkapazität frei, die für andere, teilweise dringender benötigte, Lehrangebote genutzt werden soll. Als Ausgleich dafür werden bei besonders großen Semestern die Veranstaltungen geteilt und die Vorlesung jeweils von zwei Dozierenden gehalten.

 

Diese Veränderung wirkt sich auch auf den Studienverlauf aus. Wir haben uns in Vorgesprächen mit allergrößten Kraftanstrengungen gegen diese geplanten Änderung gewehrt und hatten gehofft, dass sich das Professorium unsere Argumente und Anmerkungen zu Herzen nimmt und diese Entscheidung noch einmal überdenkt. Besonders für die Studierenden, die sich in einzelnen Semestern mit einem Härtefall (Krankheit, persönlicher Notfall etc.) konfrontiert sehen, ergeben sich so Nachteile im Verlauf ihres Studiums, da sie ein Semester auf eine Wiederholung der Vorlesung warten müssen. Das gleiche Problem trifft aber auch alle Studierenden, die aus anderen Gründen eine Vorlesung erneut besuchen möchten.

Am Ende konnten wir das Professorium trotz intensiver Diskussion nicht mehr umstimmen.

Wir hätten uns einen breiteren Diskurs und einen klareren Zeitplan für die Entscheidung gewünscht, um so besser auf die Änderungen reagieren zu können.

Wir kritisieren insbesondere, dass die Abstimmung im Fakultätsrat nun sehr überraschend auf die Agenda gesetzt wurde. Insbesondere im Onlinesemester, bei digitalen Gremiensitzungen und den besonderen Studienbedingungen aufgrund der Pandemie wäre eine klare Kommunikation und ein zeitlicher Aufschub der Diskussion angebracht gewesen.

Wir können an der getroffenen Entscheidung nichts mehr ändern. Aber wir haben versucht das Bestmögliche für Euch und Euer Studium herauszuholen, um die Nachteile abzufedern:

Obwohl die Zwischenprüfungsvorlesungen zukünftig nur noch im Jahresrhythmus angeboten werden, konnten wir erreichen, dass es trotzdem jedes Semester Begleitkollegs und eine Prüfungsmöglichkeit (Klausur und evtl. Hausarbeit) für diese geben wird.

Wir werden versuchen eine Möglichkeit zu schaffen, dass die Vorlesungen (zumindest teilweise) aufgezeichnet werden und so auch in einem späteren Semester abgerufen werden können.

Außerdem soll es für Erasmus- und ausländische Studierenden besondere Veranstaltungen geben, sodass für sie keine Nachteile entstehen.

Das Hauptstudium und die Examensvorbereitung sind glücklicherweise nicht von der Änderung betroffen. Hier besteht vor allem die Chance das freigewordene Lehrdeputat sinnvoll einzusetzen.

Dafür werden wir uns in der Studienkommission und dem Fakultätsrat einsetzen.

Die freigewordenen Kapazitäten müssen in jedem Fall der Lehre zugute kommen!

 

Solltet Ihr noch Fragen oder Anregungen zur weiteren Optimierung im Studium haben, könnt Ihr Euch gerne bei uns unter: daf-goettingen@outlook.de melden.

 

Luisa Raupach (Fakultätsrätin, für die DAF)

 

Hendrik Böhme und Tabea Zurnieden (Studienkommission, für die DAF)


Liebe Studierende,

die DAF lädt Euch auch dieses Jahr herzlich zum traditionellen Weihnachtslesen mit Professoren/Professorinnen und wissenschaftlichen Mitarbeitenden der juristischen Fakultät ein!

Es findet dieses Jahr am 16.12.2020 um 19 Uhr c.t. auf Zoom (Meeting-ID: 970 3119 6140 Kenncode: 458040) statt!

Stellt Euch Glühwein und Weihnachtsgebäck parat und lasst Euch von weihnachtlichen Geschichten, Gedichten und Anekdoten begeistern🎄🎅☃

Wir freuen uns auf Euch!


Am 08.12.2020 um 18 Uhr c.t. veranstaltet das Zentrum für Medizinrecht in Kooperation mit der DAF – Demokratische Aktion Fachschaft eine Online-Podiumsdiskussion zum Thema „Gerechtigkeit im dualen Gesundheitssystem“.

Mit dem dualen System von privater (PKV) und gesetzlicher Krankenkasse (GKV) leistet sich Deutschland ein in Europa einmaliges System, welches in seiner Zielsetzung eine breite Verfügbarkeit von medizinischen Leistungen mit der Vermeidung von Ressourcenknappheit und Rationierung zusammenbringen soll.

Doch das System ist der immerwährenden Kritik ausgesetzt, es sei jedenfalls in seiner Ausführung unsolidarisch. Von den Parteien im Deutschen Bundestag fordern SPD, die Grünen und die Linke – in unterschiedlichen Ausformungen – die Einführung einer „Bürgerversicherung“, also einer einheitlichen Versicherung, in die alle Versicherten einzahlen. In jüngster Vergangenheit werden zuweilen Stimmen lauter, die eine ungleiche Behandlung in der Pandemie befürchten, indem etwa Privatversicherte einfacher Zugang zu Coronatests oder einem bald verfügbaren Impfstoff gegen SARS-CoV-2 erhielten könnten.

Krankenkassenverbände und große Teile der Bundesärztekammer wehren sich gegen diese Vorschläge. Nur durch das duale System sei es möglich, die medizinische Versorgung auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft für die breite Bevölkerung zu gewährleisten und gleichzeitig wirtschaftlich zu arbeiten.

Gleichzeitig gibt es auch Stimmen, die für weniger radikale Reformen als die Einführung einer „Bürgerversicherung“ eintreten, indem beispielsweise der Leistungskatalog für Ärzte angepasst oder ein flexiblerer Wechsel zwischen GKV und PKV ermöglicht werden soll.

Um die Defizite, Vorteile und Reformideen zum dualen Gesundheitssystem vor einem breiten Publikum zu erörtern, lädt das Zentrum für Medizinrecht in Kooperation mit der DAF – Demokratische Aktion Fachschaft zu einer Online-Podiumsdiskussion zum Thema „Gerechtigkeit im dualen Gesundheitssystem“ am 08.12.2020, 18 Uhr c.t. ein.

Es diskutieren:

-        Prof. Dr. Ferdinand Wollenschläger, Professor für öffentliches Recht an der Universität Augsburg und Mitglied der wissenschaftlichen Kommission für ein modernes Vergütungssystem (KOMV)

-        Prof. Dr. Mathias Kifmann, Professor für VWL am Fachbereich Sozialökonomik an der Universität Hamburg und Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie

-        Dr. Umeswaran Arunagirinathan, Arzt aus Hamburg und Autor des SPIEGEL-Bestsellers „Der verlorene Patient“

Moderation: Dipl.-Jur. Niklas Pfeifer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Gunnar Duttge.

Im Anschluss an die Diskussion wird es die Möglichkeit geben, Fragen an die Referenten zu stellen.


Wir hoffen, Ihr hattet alle einen reibungslosen und entspannten Start in das neue Semester. Aber auch dieses Mal fehlt leider wieder ein großer Teil des studentischen Lebens, das Miteinander!

 

Deswegen haben wir uns gedacht, dass wir diese Woche Freitag, am 13.11.2020, einen gemeinsamen, spontanen online Spieleabend veranstalten wollen. Eingeladen ist jeder, der Lust hat ein paar lustige Stunden mit uns zu verbringen. Starten soll es um 20:00 Uhr s.t.. Neben den Klassikern wie Stadt, Land, Fluss und Skribble.io wollen wir auch ein paar Runden Among Us, Siedler oder vielleicht auch Card Against Humanity spielen! Falls ihr noch andere Ideen habt, können wir das bestimmt auch noch umsetzen.

Also schaut gerne bei uns am Freitag auf Big Blue Button vorbei! Gemeinsam lassen wir so die Woche ausklingen.

 

Liebe Grüße


Auch in diesem Jahr wird am 05.11.2020 wieder die interessante Veranstaltung „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ stattfinden!

Unser Referent Dr. Oliver Jitschin, Richter am Amtsgericht Göttingen, wird über die Auswirkungen, Gefahren und Konsequenzen von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr sprechen. Begleitet wird die Veranstaltung von einem spannenden Live-Experiment.

 

WANN: Donnerstag, 05.11.2020, 20 Uhr s.t.

WO: Zoom

Meeting-ID: 978 0615 5587

Kenncode: 562941

  

Wir freuen uns auf Euch!


Wir möchten Euch herzlich zum Einstiegsabend der DAF am 3.11.2020 um 20:00 Uhr c.t. über BigBlueButton einladen.

 

Viele von Euch haben uns bereits in der O-Phase als Tutoren kennengelernt. Jedoch umfasst die Arbeit der DAF als hochschulpolitische Gruppe auch ganz andere Bereiche, wie die Planung und Organisation von Veranstaltungen, die Studierendenvertretung in den einzelnen Gremien und vieles mehr. Dies wollen wir Euch auf dem Einsteigerabend näher bringen und bei Fragen Rede und Antwort stehen.

 

Aber natürlich soll es nicht nur um uns und unsere Arbeit gehen, sondern auch um Euch. Wir freuen uns darauf, Euch bei einer geselligen Runde kennenlernen zu dürfen!

Eigentlich hätten wir Euch auch gern in Präsenz im ZHG kennengelernt. Allerdings haben wir uns aufgrund der aktuellen Lage dazu entschieden, den Abend nur online zu veranstalten und nicht, wie eigentlich geplant, im Hybridmodell.

 

Wir freuen uns auf Euch!


Da in der DAF auch der Spaß nicht zu kurz kommt, veranstalteten wir auch dieses Jahr eine Sommerfahrt. Lange wussten wir nicht, ob wir überhaupt fahren könnten, dann hieß es Ende September ab doch: „Auf nach Wilhelmshausen!“. Dort besitzt der Unisport der Uni Göttingen ein Bootshaus direkt an der Fulda. Zu siebt konnten wir da, unter den damaligen Bestimmungen, fünf schöne Tage verbringen.

 

Meist wurde bis mittags ausgeschlafen, danach gab es zum „Frühstück“ das erste Käsesandwich des Tages. Sofern es das wechselhafte Wetter zuließ, haben wir den Nachmittag draußen verbracht und die Umgebung erkundet. Zum Abend ging es dann zurück zum Bootshaus und es wurde gemeinsam gekocht und lecker gegessen.

 

Abgerundet wurde der Tag dann mit mehreren lustigen Runden Uno, Acitivity, anderen Kartenspielen und natürlich auch noch ein paar Käsesandwiches.

 

Danke an alle, die dabei waren und die schönen Tage so toll gemacht haben!

 

 

Liebe Grüße vom Innenreferat


Der lange Weg zum Urteil - Geschichten aus drei außergewöhnlichen Prozessen

 

Der juristische Prozess bis zur Urteilsfindung kann teils sehr langwierig sein. Aber auf dem Weg dorthin passieren immer wieder interessante, überraschende und skurrile Vorfälle. Um das spannende Thema der Urteilsfindung genauer zu beleuchten und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, lädt die DAF zu einem spannenden Vortrag ein. Referent ist der ehemalige Generalstaatsanwalt Jürgen Dehn. Im Zentrum stehen zwei Terrorismusverfahren aus den siebziger und neunziger Jahren sowie ein Wirtschaftsstrafprozess aus den Achtzigern. Der Vortrag wird am 1. Juli 2020 von 18 Uhr c. t. bis 20 Uhr c. t. via Zoom Konferenz stattfinden.

 

 

Die Veranstaltung könnt Ihr Euch nun online anhören!


Diskussionsrunde zum Thema Ausgangssperre

 

Die aktuelle Covid-19 Pandemie stellt die ganze Welt vor neue Herausforderungen. Viele Länder haben sich im Kampf gegen das Coronavirus für Ausgangssperren entschieden. Auch hierzulande war die Verhängung in aller Munde. Doch ist solch eine Ausgangssperre (hier) überhaupt zulässig? Was für Maßnahmen dürfen unter welchen Voraussetzungen angeordnet werden? Wie ist eine solche Ausgangssperre juristisch zu bewerten?

Um diese und weitere Fragen zu beantworten, lädt die demokratische Aktion Fachschaft (DAF) am Dienstag, den 2.6.2020 um 18 Uhr c. t. zu einer spannenden Diskussion ein. Als Referenten nehmen Herr Prof. Dr. Hans Michael Heining (Inhaber des Lehrstuhls für öffentliches Recht, Kirchenrecht und Staatskirchenrecht der Georg-August-Universität Göttingen) und Herr Prof. Dr. Christoph Möllers (Inhaber des Lehrstuhls für öffentliches Recht, Verfassungsrecht und Rechtsphilosophie der Humboldt-Universität Berlin) an der Veranstaltung teil. Eingangs werden die beiden Referenten ein öffentliches Gespräch führen und im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den Referenten selber zu diskutieren.

Stattfinden wird das Ganze via Zoom-Konferenz. Wir freuen uns auf viele interessierte Teilnehmer!


Science Cinema

"Der Fall Collini"

 

Am Mittwoch, den 08. Januar 2020 um 20 Uhr (Einlass ab 19:30) im ZHG 011 präsentieren das Uni Kino Göttingen und die Demokratische Aktion Fachschaft (DAF) Science Cinema "Der Fall Collini".

Wir freuen uns im Anschluss Prof. Dr. Dr. h.c. Kai Ambos zu einer interessanten Diskussion begrüßen zu dürfen.

 

Anwalt Caspar Leinen gerät über eine Pflichtverteidigung an einen spektakulären Fall: Über 30 Jahre lang hat der 70-jährige Italiener Fabrizio Collini unbescholten in Deutschland gearbeitet und dann tötet er anscheinend grundlos den Großindustriellen Hans Meyer.

Für Caspar steht jedoch mehr auf dem Spiel als sein erster Fall als Strafverteidiger. Das Opfer ist der Großvater seiner Jugendliebe und war wie ein Ersatzvater für ihn. Zudem hat er mit der Strafverteidiger-Legende Richard Mattinger einen Gegner, der ihm haushoch überlegen scheint...

 

Basierend auf dem gleichnamigen Roman des Erfolgsautors Ferdinand von Schirach, hat Regisseur Marco Kreuzpaintner ein spannungsgeladenes Drama inszeniert, das von einem der größten deutschen Justizskandale erzählt und in dem sich Elyas M’Barek von einer ganz neuen, ernsthaften Seite zeigt.