Willkommen

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

wie Ihr es vielleicht schon mitbekommen habt, sieht ein neuer Gesetzesentwurf vor, dass beim 1. Staatsexamen keine Gesamtnote mehr aus der Schwerpunktsnote und der Note der staatlichen Prüfung, gebildet werden soll.

Dies bringt eine Entwertung des Schwerpunktes mit sich. Langfristig könnte das bedeuten, dass dieser Studienabschnitt abgeschafft werden soll.

Daher hat der Bundesverband rechtswissenschaftlicher Fachschaften e.V. (BRF) diese Petition gestartet, damit der Bundestag, der Bundesrat und die regierenden Fraktionen sich mit diesem Thema befassen müssen und die Abschaffung der Gesamtnote beim 1. Staatsexamen verhindert werden kann.

 

Wenn Ihr dieses Thema genauso wichtig findet wie wir, dann tragt euch hier in die Petition ein und sorgt dafür, dass der Schwerpunkt wieder gestärkt wird und wir die Abschaffung der Gesamtnote verhindern können!

 

https://www.change.org/p/bundesrat-abschaffung-der-gesamtnote-im-1-juristischen-examen-verhindern?utm_source=share_petition&utm_medium=custom_url&recruited_by_id=ab6c11b0-7154-11eb-a236-7bbb02f3eaa8

 

Eure DAF

 

 

Falls Ihr euch gerne weiter mit dem Thema beschäftigen wollt, findet Ihr weitere Informationen auf der Website des BRF.


Ohne DAFis wär‘ hier gar nix los!

Dieser Schlachtruf, den Ihr in der Jura O-Phase sicherlich vernommen habt, hat die Realität noch nie so gut widergespiegelt wie heute.

DAF - das steht für Demokratische Aktion Fachschaft. Wir stehen für faire und sachorientierte Hochschulpolitik. Wir fühlen uns keiner politischen Partei zugehörig und können daher unabhängig und serviceorientiert für Euch die Studienbedingungen verbessern. Sei es durch die Weiterentwicklung des Lehrangebots, interessante Veranstaltungen oder die Anschaffung von Materialien.

 

Wir kümmern uns nicht nur um die Verbesserung der Studienqualität, sondern sind auch das ganze Semester über mit spannenden Veranstaltungen, Partys und Exkursionen für Euch da.

 

Wenn Ihr mehr über uns und unsere Arbeit erfahren wollt, schaut Euch auf dieser Website um, oder kommt zu unserer nächsten Sitzung.

 

Wir freuen uns auf Euch! 


Die Festschrift 2021 ist da!

In der diesjährigen Festschrift zu den Uniwahlen haben wir mal wieder unsere neuen Ziele und unsere Arbeit im Laufe des letzten Jahres für Euch zusammengefasst.

Viel Spaß beim Durchstöbern!

 

 

Ihr könnt entweder direkt online durch die Festschrift blättern:

https://www.yumpu.com/de/document/read/65217559/daf-festschrift-2021

 

 

Oder sie einfach herunterladen und offline lesen:

Download
DAF Festschrift 2021
Festschrift 2021.pdf
Adobe Acrobat Dokument 9.3 MB

Liebe Studierende,

 

im Fakultätsrat am 02. Dezember wurde gegen die Stimmen der studentischen Vertreter entschieden, dass es zukünftig (voraussichtlich ab SoSe 2022) nicht mehr möglich sein wird im Sommersemester in Göttingen mit dem Jurastudium zu beginnen. Das Professorium hat diese Entscheidung vor allem mit dem knapper werdenden Lehrdeputat und der ungleichen Verteilung der Studierenden in den Zwischenprüfungsveranstaltungen (ca. 400 Studierende im WiSe und 115 im SoSe) begründet. Zudem wurde die Entscheidung der Fakultät mit dem Auslaufen des Niedersächsischen Hochschulpakts begründet, wodurch die Finanzierung einiger Studienplätze unsicher ist, sodass eine Umverteilung der Studierenden der Fakultät mehr Finanzsicherheit bietet.

 

Wir bedauern die Entscheidung sehr. Gerade die Möglichkeit zu beiden Semestern mit dem Studium zu beginnen hat die juristische Fakultät der Universität Göttingen von vielen Standorten unterschieden und den Studierenden ein besonders breites und lückenloses Lehrangebot ermöglicht. Dieser attraktive Standortvorteil fällt nunmehr weg.

Als Folge werden die Lehrveranstaltungen der Zwischenprüfung nur noch im Jahresrhythmus angeboten. So wird in einzelnen Semestern mehr Lehrkapazität frei, die für andere, teilweise dringender benötigte, Lehrangebote genutzt werden soll. Als Ausgleich dafür werden bei besonders großen Semestern die Veranstaltungen geteilt und die Vorlesung jeweils von zwei Dozierenden gehalten.

 

Diese Veränderung wirkt sich auch auf den Studienverlauf aus. Wir haben uns in Vorgesprächen mit allergrößten Kraftanstrengungen gegen diese geplanten Änderung gewehrt und hatten gehofft, dass sich das Professorium unsere Argumente und Anmerkungen zu Herzen nimmt und diese Entscheidung noch einmal überdenkt. Besonders für die Studierenden, die sich in einzelnen Semestern mit einem Härtefall (Krankheit, persönlicher Notfall etc.) konfrontiert sehen, ergeben sich so Nachteile im Verlauf ihres Studiums, da sie ein Semester auf eine Wiederholung der Vorlesung warten müssen. Das gleiche Problem trifft aber auch alle Studierenden, die aus anderen Gründen eine Vorlesung erneut besuchen möchten.

Am Ende konnten wir das Professorium trotz intensiver Diskussion nicht mehr umstimmen.

Wir hätten uns einen breiteren Diskurs und einen klareren Zeitplan für die Entscheidung gewünscht, um so besser auf die Änderungen reagieren zu können.

Wir kritisieren insbesondere, dass die Abstimmung im Fakultätsrat nun sehr überraschend auf die Agenda gesetzt wurde. Insbesondere im Onlinesemester, bei digitalen Gremiensitzungen und den besonderen Studienbedingungen aufgrund der Pandemie wäre eine klare Kommunikation und ein zeitlicher Aufschub der Diskussion angebracht gewesen.

Wir können an der getroffenen Entscheidung nichts mehr ändern. Aber wir haben versucht das Bestmögliche für Euch und Euer Studium herauszuholen, um die Nachteile abzufedern:

Obwohl die Zwischenprüfungsvorlesungen zukünftig nur noch im Jahresrhythmus angeboten werden, konnten wir erreichen, dass es trotzdem jedes Semester Begleitkollegs und eine Prüfungsmöglichkeit (Klausur und evtl. Hausarbeit) für diese geben wird.

Wir werden versuchen eine Möglichkeit zu schaffen, dass die Vorlesungen (zumindest teilweise) aufgezeichnet werden und so auch in einem späteren Semester abgerufen werden können.

Außerdem soll es für Erasmus- und ausländische Studierenden besondere Veranstaltungen geben, sodass für sie keine Nachteile entstehen.

Das Hauptstudium und die Examensvorbereitung sind glücklicherweise nicht von der Änderung betroffen. Hier besteht vor allem die Chance das freigewordene Lehrdeputat sinnvoll einzusetzen.

Dafür werden wir uns in der Studienkommission und dem Fakultätsrat einsetzen.

Die freigewordenen Kapazitäten müssen in jedem Fall der Lehre zugute kommen!

 

Solltet Ihr noch Fragen oder Anregungen zur weiteren Optimierung im Studium haben, könnt Ihr Euch gerne bei uns unter: daf-goettingen@outlook.de melden.

 

Luisa Raupach (Fakultätsrätin, für die DAF)

 

Hendrik Böhme und Tabea Zurnieden (Studienkommission, für die DAF)